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Power to Gas (P2G)

Grundidee des Konzeptes Power to Gas (P2G) ist es über elektrochemische Prozesse überschüssige Elektroenergie aus regenerativen Quellen in Methan umzuwandeln und im Gasnetz zu speichern bzw. zu verteilen.

Über Elektrolyse wird zunächst mit elektrischer Energie Wasser gespalten. Anschließend wird in einem weiteren Prozessschritt Kohlendioxid mit dem elektrolytischen Wasserstoff Methan hergestellt.

Auf diese Weise lässt sich Überschussstrom dauerhaft speichern. Kommt dieser Strom aus Windenergieanlagen wird bei dem Synthesegas von Wingas gesprochen, bei Strom aus Photovoltaikanlagen von Solargas.

Dem Prinzip P2G liegt die Überlegung zu Grunde, dass zukünftig vermehrt regenerative Energien zur Verfügung stehen, diese jedoch unregelmäßig bzw. zu einem gewissen Anteil unvorhersehbar im Stromnetz aufgenommen werden müssen.

Ein weiterer Aspekt ist die Entlastung der Transportleitungen für Elektroenergie, da sich das P2G Konzept dem Gasnetz bedient.

Jedoch sind die Umwandlungsverluste bei der Elektrolyse und nachgelagert bei der Synthese relativ hoch. Die Wasserstoffgewinnung ist mit rund 30% Verlusten noch im vergleichbaren Bereich wie Pumpspeicherwerke. Durch die Synthese des Methan´s entstehen derzeit nochmals rund 15% Verluste.

Erste Anlagen zur Konversion von Strom aus erneuerbaren Quellen in Synthese-Methan sind bereits in Betrieb.

Inbetriebnahme der ersten Anlagen:

2011 durch Greenpeace Energy in Sunderburg

2012 durch E.ON in Falkenhagen

2013 durch AUDI AG in Wertle


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