Das NDR berichtet über die neue Meierei in Viöl

Mittwoch, 24. Mai 2017

"Aktuell läuft der Probebetrieb: Ingenieure, Programmierer, Schlosser und Molkereifachleute arbeiten gemeinsam daran, dass die vollautomatische Anlage die richtige Feinabstimmung bekommt. Vom Jahresende an wollen sie hier aus Rohmilch Sahne und Magermilchkonzentrat herstellen."

Lesen Sie hier den Artikel online, sowie den Beitrag im NDR !


(Foto: www.ndr.de)

Internat Hummelberg wurde feierlich gesegnet

Montag, 22. Mai 2017

Am Freitag, 05.05.2017, wurde die neue Außenstelle des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums in Hummelberg durch Domkapitular Roland Batz gesegnet.

Gammel Engineering war in diesem Projekt für die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung (ohne Elektrotechnik) beauftragt. Wir bedanken uns für die Beauftragung und die gute Zusammenarbeit.

Lesen Sie hier den Bericht in der "Katholischen Sonntagszeitung" vom 13./14.05.2017:

Segnung Internat Hummelberg

Übertragungsnetze - Lizenz zum Geldverdienen statt Pflicht zum Regeln?

Mittwoch, 17. Mai 2017

Deutschland war ab Ende der 1990er Jahre ganz vorn dran in der EU, seine Strom-Übertragungsnetze (ÜN) zu „privatisieren“. Sprich: Bund und Länder haben die zuvor von den Bürgern per Strompreis finanzierten Höchstspannungsleitungen an „Privatinvestoren“ verkauft, darunter das holländische Königshaus, belgische Kommunen oder die Ärzteversorgung Nordrhein-Westfalen.

Heute laufen die auf vier Regelzonen aufgeteilten ÜN unter den Konzern-Kunstnamen 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW. Einzig letzterer ÜN-Betreiber ist dabei dem Bundesland Baden-Württemberg zuzuordnen: Früher betrieb der Landeskonzern EnBW die Netze; nach zwischenzeitlichem Verkauf an französische Staatsfirmen holte die damalige CDU-Teufel-Landesregierung die Leitungen zu einem wesentlich teureren Preis wieder heim ins Ländle.

Doch egal ob Landesbesitz oder Teil-Eigentum einer Ärzte-Rentenversicherung: ÜN hierzulande sind so etwas wie Gelddruckmaschinen. Zwar „unterliegen deren Betreiber im Allgemeinen staatlicher Aufsicht“ der Bundesnetzagentur, denn „Übertragungsnetze stellen natürliche Monopole dar“, so Wikipedia. Doch diese Aufsicht gesteht den Konzernen Garantierenditen zu, die sich gewaschen haben. Auch wenn die bis vor kurzem über neun Prozent inzwischen um etwa einen Punkt abgesenkt wurden: Davon können Normalsparer bei Nullzinsanleihen nur träumen.

Doch was tun die vier Übertragungsnetz-Betreiber (ÜNB) eigentlich? Prinzipiell haben sie die Aufgabe, die Netze zu regeln. Heißt: Die ÜNB müssen laufend einen Ausgleich schaffen zwischen der Strommenge, die in die Leitungen eingespeist wird und dem gerade bestehenden Verbrauch.

Kann man ja wohl verlangen für knapp acht Prozent garantierte Eigenkapitalrendite, meinen Sie? Da machen Sie einen Denkfehler. Denn das Geld bekommen die vier ÜNB ohnehin, egal ob sie regeln müssen oder nicht. Die tun scheinbar viel lieber sogar etwas ganz anderes: Sie jammern. So zum Beispiel Tennet-Boss Urban Keussen dieser Tage öffentlichkeitswirksam via Handelsblatt: Die Kosten für diese Regelaufgaben („Notmaßnahmen“) seien „explodiert“, von 185 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 412 Millionen Euro ein Jahr später. Gut; Keussen gibt zu: „Die Verbraucher mussten die Kosten für diese Redispatch-Eingriffe über die Netzentgelte aufbringen“, seine Rendite wurde dadurch also nicht geschmälert. Doch um das zu verschleiern, greift er zu drastischen Worten: „Fluten die erneuerbaren Energien mal wieder das Netz, müssen im Gegenzug fossile Kraftwerke abgeschaltet werden. Herrscht in Deutschland Flaute, ist es umgekehrt: Der Wegfall des Windstroms muss durch Gas- und Kohlekraftwerke ausgeglichen werden. Nur so gelingt es Keussen und seinen Mitarbeitern, das Stromnetz vor dem Kollaps zu bewahren“, steht im Handelsblatt zu lesen.

Aber lieber ist dem Tennet-Mann wie den anderen ÜNB-Chefs sicherlich der per Gesetz geregelte Bau neuer Höchstspannungsleitungen: Denn die sichern hohe Renditen auf lange Sicht. Deshalb bauen die ÜNB lieber eine Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) zwischen zwei Endpunkten in Nord- und Süddeutschland mehr als weniger.

Aktuell ist das zu erleben in Bayern, wo die Energieministerin Ilse Aigner (CSU) vor zwei Jahren „Zwei minus X“ Trassen durch den Freistaat versprach. Die Variable „X“ könnte aber inzwischen „minus 1“ bedeuten, sprich drei statt zwei neuer HGÜ-Trassen. Wenn auch unter der Erde, also nicht mehr auf den ersten Blick sichtbar. Fast schon hilflos wirken da die vielerorts rührigen Leitungsbau-Protest-Initiativen. Die traten einst gegen die riesigen Leitungstrassen auf Masten an und protestieren heute gegen die unterirdischen HGÜ-Kabel. Ihr Ruf nach dezentraler Energieversorgung, durch die auf einen Großteil der neuen Nord-Süd-Leitungen verzichtet werden könnte, verhallt großteils.

Denn beim Verschleiern von Zuständigkeiten, Gewinnen und mehr statt weniger Leitungen scheint es, als zögen Politik, Aufsichtsbehörden und ÜNB an einem Strang. Die Kosten zahlt ja der normale Stromkunde. Und weil Lobbyisten immer wieder medienwirksam „hohe Zuschüsse für Sonnen- und Windstrom“ für die Preiserhöhungen verantwortlich machen, schimpft Otto Vierzimmermieter lieber auf die Ökostromer.

(Autor: Zukunftsenergie-Team Gammel)

Unser Chef wird 50 - Ein Grund zum Feiern !

Dienstag, 16. Mai 2017

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir gleich unseren neuen Freisitz im Garten eingeweiht. Unser Geschäftsführer, Max Oblinger, lädt das Team von Gammel Engineering zu seinem runden Geburtstag ein.

Wir wünschen dir, lieber Max, alles Liebe und Gute, Glück und am wichtigsten natürlich Gesundheit. Auf die nächsten 50 :)

Neuer Freisitz im Garten ist fertig !

Dienstag, 16. Mai 2017

Pünktlich zum "Sommer-Beginn" wurde unser neu gestalteter Freisitz im Garten fertig.

Zukünftig können unsere Mitarbeiter in der Mittagspause die Sonne - wenn sie dann mal da ist - geniesen.

Wir freuen uns auf viele schöne Tage im Garten !

 

LVT Lebensmittel Industrie berichtet...

Dienstag, 16. Mai 2017

... über die neue KWK-Anlage bei den Maintal Konfitüren in Haßfurt. Die Anlage spart 5.000 kg CO2 im Jahr !

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: LVT Lebensmittel 03/2017

Quelle: www.lvt-web.de

Die Fachzeitschrift "DLG Lebensmittel" berichtet...

Montag, 8. Mai 2017

...über die Maintal Konfitüren in Haßfurt und deren effiziente Kraft-Wärme-Kopplung.

Lesen Sie hier den bericht in der Ausgabe 03/2017 !

Quelle: www.dlg-verlag.de

Eine Energiemarktdesign-Studie verwundert: Wer zahlt, schafft hier nicht an...

Donnerstag, 4. Mai 2017

In ihrer Studie „Die Energiewende braucht ein digitales Marktdesign“ fordert die Stiftung Neue Verantwortung e.V. (SNV) mit Sitz in Berlin unter anderem ein radikales Umdenken bei der Börsenpreisgestaltung für Strom. Wenn das mittelfristige Ziel „100 Prozent erneuerbare Energieversorgung für Deutschland“ keine platte Floskel bleibt, sondern Realität werden solle, dürfe es kein „Weiter so“ geben.

Vor allem den beim Strombörsenhandel maßgeblichen, so genannten Merit-Order-Effekt, kritisieren die Studienmacher. (Link: de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order)

Zugegeben: Bekannt ist der Merit-Order-Effekt schon lange. Er bewirkt: Je mehr Erneuerbarer Wind- oder Sonnenstrom, umso billiger wird der Börsenpreis dafür, denn einmal errichtet, hat Ökostrom aus Sonne und Wind „Grenzkosten Null“. Doch den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB), die diesen eingespeisten Ökostrom dort an der Börse vermarkten müssen, kann das egal sein: Sie bekommen den Preis, den sie laut EEG an die Einspeiser bezahlen, ja durch die EEG-Umlage wieder zurück.

Gleichzeitig steigt bei mehr Ökostrom am Energiemix der Strompreis für Verbraucher massiv an: Vor allem die subventionieren den teils kostenlosen Börsenstrom mit immer weiter steigender EEG-Umlage, während viele Großstromabnehmer von dem Aufschlag befreit sind. Und außerdem können sich Großabnehmer an dem Börsenstrom bei „Grenzkosten Null“ laben, sprich: sie bekommen ihn quasi umsonst.

Bisher fordern vor allem Menschen aus der Regenerativ-Energie-Branche von Politik und „alter“ Energiewirtschaft eine Abkehr vom Merit-Order-System. Das wird zwar meist als Lobbyistenforderung abgetan. Doch Fakt ist: Wenn zu viel Strom im Netz ist, bestimmen die Übertragungsnetzbetreiber, ob beispielsweise Windstrom oder ein Atomkraftwerk heruntergeregelt wird. Erst dieser Tage lief deshalb das AKW Gundremmingen mit 50 Prozent Leistung durch, während Windräder stillgesetzt wurden.

Aber nun hat ausgerechnet die SNV dieselbe Forderung erhoben wie die Ökoenergieverbände: Weg mit Merit Order. „Eine effiziente zeitliche Allokation der Energiemengen ist nicht mehr möglich. Man muss also grundlegend über die Preisbildung im Zeitalter von (nahezu) grenzkostenfreier Erzeugung nachdenken.“ Genau so steht es in jener Studie, welche die „unabhängige Denkfabrik, die konkrete Ideen entwickelt, wie die deutsche Politik den technologischen Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gestalten kann“ dieser Tage veröffentlicht hat.

"Unabhängig" nennt sich die Stiftung, weil sie sich auf „eine Mischfinanzierung aus Stiftungen, öffentlichen Geldern und Unternehmen“ stützt. Doch allein die von RWE gegründete „Innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft“ trägt fast ein Sechstel des veröffentlichten Jahresbudgets der Denkfabrik SNV. Und auch die Evonik Industries AG – früher Ruhrkohle - übernimmt einige Prozent der Kosten, neben der Bertelsmann Stiftung, dem Auswärtigen Amt oder Allianz SE; insgesamt sind es nach SNV-Angaben 33 „Förderer“.

Es scheint, als hätte die Stiftung Neue Verantwortung bei dieser Studie gegen das vermutet weit verbreitete Prinzip „Wer zahlt, schafft an“ verstoßen und tatsächlich eine unabhängige Analyse durchgeführt. Denn nicht Konzerne, sondern Verbraucher würden ja den Wegfall von Merit Order spüren: Der Strompreis für sie dürfte sinken.

Bleibt zu hoffen, dass auch die „Unterstützer“ der Denkfabrik von Innogy bis Evonik die Studie nicht ungelesen abheften, sondern deren Ergebnisse ernstnehmen.

Die Studie zum Herunterladen: www.stiftung-nv.de/sites/default/files/digitales.marktdesign.pdf

(Autor: Zukunftsenergie-Team Gammel)

Mobilität und Wirtschaftsförderung im Fokus

Mittwoch, 3. Mai 2017

Die IHK Wirtschaft Konkret berichtet über die IHK-Gremiums-Sitzung im Landkreis Kelheim.

Lesen Sie hier den Artikel in der Ausgabe 05 / 2017 !

Naturenergie Hersbruck als wesentlicher Teil des Klimaschutzplans

Donnerstag, 27. April 2017

Prof. Dr. Markus Brautsch stellt den Klimaschutzplan der Stadt Hersbruck vor. Das Biomasse-Heizkraftwerk Naturenergie Hersbruck und die Energiepartnerschaft mit der HEWA, bei Ausbau der Fernwärme, sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiestrategie. Hersbruck ist damit sehr innovativ bei der Umsetzung der Energiewende.

Lesen Sie hier den Bericht in der "Hersbrucker Zeitung" vom 12.04.2017 !

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