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Montag 01. April 2019

iKWK Projektstart Bad Reichenhall

Das Team von Gammel Engineering ist stolz auf die besondere Ingenieuraufgabe nach EU-weitem Wettbewerb: Am 29.März 2019 erfolgte bei strahlendem Frühlingswetter der offizielle Projektstart für das innovative Kraft-Wärme-Koppelungs-Projekt der Stadtwerke. Der Regionalversorger wird in den kommenden Jahren rund 20 Mio Euro in die Energiezentrale mit Wärmespeicher auf dem Werksgelände und in das Fernwärmenetz der Stadt investieren.

Oberbürgermeister Dr.Herbert Lackner hob in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Stadtwerke für den Klimaschutz und die Energiewende hervor. Das Team der Stadtwerke ist in komplexen Projekten erprobt und wird auch die jetzt anstehende Bauherrenaufgabe mit Bravour meistern.

Stadtwerke-Vorstand Jörg Schmidt erläuterte die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadtwerke und gab einen Überblick über das iKWK-Projekt – für die Teilnehmer ein spannender Ausblick auf die bevorstehenden Aktivitäten der Stadtwerke in Bad Reichenhall!

Michael Gammel hob die Bedeutung des Innovationsprojektes für die Energie- und Klimawende hervor. Vorstand Jörg Schmidt leistet mit seinem Stadtwerke-Team einen hervorragenden Beitrag und beweist Weitsicht, Mut und Unternehmergeist. Die Energiewende in Deutschland wird mittlerweile von der Politik in vielerlei Hinsicht stiefmütterlich vernachlässigt – ein Masterplan fehlt gänzlich. Die Menschen wollen die Energiewende – deshalb geschieht diese „von unten“.

Projektleiter Thomas Winkler von Gammel Engineering hat das Projekt aus technischer Sicht erläutert. 2 Gasmotor-BHKWs, eine große Wärmepumpe mit Regenerativ-Energiequelle Saalach sowie eine Power to Heat-Anlage und ein Großwärmespeicher sind die wesentlichen Bestandteile der ersten Ausbaustufe. Die saubere und kostengünstige Wärme wird zukünftig über das Wärmenetz zu den Abnehmern transportiert.

Dr. Stefan Kellerbauer vom gleichnamigen Ingenieurunternehmen erläuterte die Nutzung des Grundwasser-Begleitstroms der Saalach als regenerative Wärmequelle mit der Wärmepumpe. Das Wasser wird über einen Wärmetauscher um 6 K abgekühlt und dann ca 200 m flußabwärts wieder in den Akquifer eingespeist. Die bereits laufenden Bohrungen bestätigen die hydrogeologischen Prognosen.

Wir sind glücklich, nach der Projektentwicklung auch an der ingenieurtechnischen Umsetzung dieses Leuchtturmprojektes mit aller Kraft mitarbeiten zu dürfen – ein herzliches vergelt´s Gott für den Auftrag, auf weiterhin erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit!

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